Modul 7


Marion Nardi & Ruth Marfurth

Humor in der Pädagogik

Kursleitung: Marion Nardi & Ruth Marfurth

Kursgebühren:
HCDA-Mitglieder € 150,00
Nichtmitglieder: € 250,00

siehe Terminliste (klick)
Marion Nardi-Walter: Sozial Pädagogin Humortrainerin nach HumorKom und HCDA
Das Licht der Welt habe ich 1970 in Schaffhausen erblickt.
Aufgewachsen bin ich in am grössten Wasserfalls Europas; am Rheinfall.
Lachen und Humor war und ist ein zentraler Punkt in meinem Leben.
In meiner Herkunftsfamilie wurde viel gelacht, meine Mutter war eine sehr humorvolle und kreative Persönlichkeit.
Immer wieder hat sie ihre Mitmenschen mit einer unvorhergesehene Handlung zu überraschen vermocht.
Somit wurde mir der Humor quasi in die Wiege gelegt. Meine erste Ausbildung habe ich als Fachangestellte in einem kleinen Lebensmittelladen absolviert.
Dort habe ich als Auszubildende in einem Familienbetrieb vielfältige Tätigkeiten und Verantwortung übernehmen dürfen.
Unter anderem die Kinderbetreuung von 3 Kids zwischen 5 und 8Jahren. Meine zweite Ausbildung zur Sozial Pädagogin hatte ich in einem Wohnheim für kognitiv beeinträchtigte Frauen absolviert.
Vor der zweiten Ausbildung hatte ich aber schon 7 Jahre als Betreuerin ohne Ausbildung im selben Betrieb gearbeitet.
Nach insgesamt 11 Jahren war es an der Zeit für eine neue Herausforderung, die ich auch in der Martin Stiftung, einem Heim für Erwachsene mit kognitiver Beeinträchtigung, auch fand. Meine dritte Ausbildung als Humortrainerin/ Coach habe ich bei Tamala in Konstanz im Januar 2016 erfolgreich abgeschlossen.
Eine meiner besten Entscheidungen in meinem Leben. Dort angekommen zu sein, wo einer meiner Leidenschaften liegt. Bei Tamala war Michael Titze Gastdozent somit wurde ich auf die HCDA Akademie aufmerksam.
Wo ich zusammen mit anderen Tamala Kollegen einige Module besucht habe.
Das sind sehr gute Ergänzungen zu meiner/unserer bereits abgeschlossenen Humortrainer Ausbildung. Das es wichtig ist, die typische und kindliche Leichtigkeit beizubehalten, hat mir meine Ausbildung klar aufgezeigt.
Davon profitiert in hohem Mass meine 2005 geborene Tochter und mein Ehemann der viele meiner Kreativen Ideen unterstützt.
Seit 2002 arbeite ich in der Martin Stiftung am Zürichsee, auf einer Wohngruppe für kognitiv beeinträchtigen jungen Menschen.
Die Wichtigkeit von Humor im Arbeitsalltag wurde von verschiedenen Bereichsleitungen der Institution erkannt und unterstützt Mein Arbeitgeber hat mich beim Thema Humor immer unterstützt und verschiedene Plattformen angeboten. Z.Bsp. Workshops für die Bewohnerinnen und die Fachmitarbeiter der gesamten Institution Lebhafte Gruppendynamik mit viel Wortwitz, Lachen, Clownerie prägen unseren Alltag auf der Wohngruppe.
Menschen mit Trisomie 21 sind wahre Meister des emotionalen Humors.
Wir Fachpersonen nutzen und brauchen unseren Humor auch für unsere Psychohygiene.
Mein Team profitierte während meiner Ausbildung und auch heute von diversen Inputs und Spielangeboten und die Bewohnerinnen auch.
Die Dinge nicht immer allzu ernst zu nehmen. Widerstand als Spielangebote nutzen.
Sind einige Credos die wir zusammen anwenden.
Persönlich ist mir wichtig den Humor im Alltag wahrzunehmen und wieder zu entdecken.
Denn wenn wir achtsam sind, gibt es sehr viel positives, lustiges, humorvolles zu entdecken.

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